Unsere Kurzgeschichten

Zurück aus der Zukunft

Wer träumte nicht schon einmal davon, in die Zukunft sehen zu können? Nicht nur zu vermuten, sondern zu wissen, was auf uns zukommt?

In dieser Geschichte wird es möglich. Setzen wir uns in eine Zeitmaschine und katapultieren wir uns zehn Jahre in die Zukunft. Wie wird sich die Welt entwickelt haben? Welche Veränderungen gab es in der Wirtschaft, bei den politischen Systemen, und im alltäglichen Leben? Und welche Rolle spielten dabei die Free Prosperity Zones und die Freien Privatstädte?

Wir verlassen die Zeitkapsel im Jahr 2031. Unglaublich viel hatte sich in der Welt verändert im Vergleich zu 2021 – damals, als die großen Umwälzungen gerade erst begonnen hatten.

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„Sie sollen sofort zum Chef kommen!“

Frank Winter, Senior Consultant einer internationalen Unternehmensberatungsgesellschaft in Frankfurt am Main, machte sich auf den Weg. Den obersten Boss ließ man besser nicht warten.

„Sie kennen einen unserer wichtigsten Klienten, die Vaihinger Werke?“ sagte der Leiter der Deutschland-Niederlassung. Winter nickte. Dort hatte er ein Beraterteam geleitet zur Umsetzung von Rationalisierungsmaßnahmen.

„Das Unternehmen in ernsten Schwierigkeiten. Der Corona-Lockdown im letzten Jahr, akute Lieferkettenprobleme und die Energiewende der Bundesregierung sind wie ein perfekter Sturm, der auf die ganze Branche zurast und die Vaihinger Werke bereits voll erfasst hat. Jetzt sind auch noch zwei Vorstandsmitglieder ausgefallen, und die Familie hat uns um sofortige Unterstützung gebeten.“

Frank Winter war sich fast sicher, worauf das Ganze hinauslaufen würde. Es würde um Entlassungen gehen. Radikale Maßnahmen ließen sich der Belegschaft besser verkaufen, wenn sie von einem externen Berater initiiert wurden. Das alte Spiel also. „Wann soll ich dort anfangen?“

„Gleich morgen früh“, antwortete sein Chef mit ernstem Blick.

Die finanzielle Situation der Vaihinger Werke war dramatisch …

Aufbruch ins Paradies

folgt …

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